Florida Aviation Career Training

German Office - Dr.-Ing. Klaus-J. Schwahn (ATPL/ CFI)

Flugschule: 

zugelassen nach FAR Part 141+ 135
Zulassung der TSA und Immigration zur Ausbildung ausländischer Flugchüler 
Lehrmaterial: autorisierter Jeppesen Dealer
Flugtickets/ Mietwagen: Agentur der FTI

 

Berufschancen

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Es war immer unser Ziel Ausbildungspakete nicht um jeden Preis zu verkaufen sondern unsere Schüler im Vorfeld offen und fair zu beraten. Gerade in jüngster Zeit überschlagen sich die Medien mit Berichten über einen angeblichen Pilotenmangel. Daher an dieser Stelle auch mal einige Worte "gegen unsere Interessen als Flugschule."

Traumberuf Pilot

.......Der Traum vom Fliegen – wir machen ihn wahr. ... Eine faszinierende Arbeit in einem internationalen Umfeld erwartet Sie.......

so, z.B. die Werbung der Verkehrsfliegerschule der Deutschen Lufthansa.

..... Flugzeuge bleiben wegen Pilotenmangel stehen....

so der Tenor aktueller Medienberichte.  

Doch was ist wirklich dran am Pilotenmangel?

Seit der europäische Luftverkehr 1997 dereguliert wurde, hat sich die Luftverkehrsbranche radikal verändert. Berufspiloten stehen heute vor einem Arbeitsmarkt, der sich gegenüber früheren Zeiten vervielfacht hat. Neue europäische Lizenzen, die demnächst in 27 Ländern gültig sein werden, befreien den Piloten vom Joch des engen, nationalen Arbeitsmarktes. Dennoch haben sich Arbeitsbedingungen und finanzielle Risiken immer weiter verschlechtert.

Tatsache ist, dass z.B. 1999 in Deutschland 2500 ATPL ausgestellöt wurden. Demgegenüber steht ein von der Vereinigung Cockpit errechneter Bedarf von 700-800 Piloten jährlich. 

Die Meldungen über Pilotenmangel erwecken hier einen falschen Eindruck. Denn letztlich beklagen die Fluggesellschaften nicht zu wenig ausgebildete Piloten. 

Die Fluggesellschaften beklagen vielmehr - und dies wird in den Medienberichten verschwiegen - dass sie in dem jährlich größer werdendem Topf immer weniger Piloten finden, die ihren hohen Standards genügen. Denn das Bestehen diverser Prüfungen bis hin zur Verkehrspilotenlizenz ist noch lange kein ausreichender Nachweis, dass jemand für den Job in einer Boeing oder einem Airbus geeignet ist.

D.h., ein Jahr für Jahr größer werdender Überhang fertig ausgebildeter Piloten wird bewußt in Kauf genommen.

Woran liegt dies?

Früher gab es in Deutschland nur begrenzte Möglichkeiten, Verkehrspilot zu werden. Die Ausbildung erfolgte meist nach dem Bestehen schwieriger Eignungstests bei der Lufthansa. 

Heute kann jeder eine Verkehrspilotenausbildung beginnen, der sie bezahlen kann, und der wird in der Regel auch durh die Prüfungen gebracht. 

Die Selektion erfolgt erst nach der Ausbildung durch die Airlines. Dabei taucht ein weiteres Problem auf. Früher hat eine Ausbildung bei der Lufthansa 250.000 DM gekostet. Heute bekommt man die Verkehrspilotenlizenz für rund 120.000 DM. Manche Discountangebote sind sogar noch billiger. D.h. junge Piloten müssen sich heute mit einem deutlich schlechteren Ausbildungsniveau durch Einstellungstest, Type Rating und Supervisionzeit quälen, was dazu führt das der eine oder andere noch nach erfolgter Einstellung auf der Strecke bleibt.

Fazit

Sichern Sie Ihre Investition ab, bevor Sie sich zu einer teuren Ausbildung entscheiden. D.h.,

- prüfen Sie, ob Ihr Bild des Traumberufes Pilot tatsächlich mit dem realen Berufsbild übereinstimmt.

- gehen Sie keine unsicheren Finanzierungsabenteuer ein.

- seinen Sie ehrlich zu sich selbst in Bezug auf Ihre Qualifikation.

Seit  Jahren beobachten wir, dass viele Nachwuchspiloten  falsche Vorstellungen von Berufsbild, Ausbildung und Berufsaussichten haben. 

Wenn Sie nach einer hilfreiche Aufklärung abseits der Hochglanzprospekte suchen, sollten Sie folgenden Buchtitel vormerken:

Beruf Pilot - zwischen Traum und Alptraum

Das Buch wurde von unserem Klaus-Jürgen Schwahn gemeinsam mit Motorbuchverlag  erstellt und wird ab Januar 2001 über den Buchhandel erhältlich sein.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen in Bedarfs- und Verkehrsluftfahrt zeichnet Klaus-J. Schwahn ein realistisches, zeitgemäßes Bild vom Arbeitsalltag des Berufspiloten in allen fliegerischen Bereichen , vom Fluglehrer bis zum Jumbokapitän. Dabei wird auf die üblichen Klischees verzichtet. Es zeigt, welche Voraussetzungen ein Berufspilot erfüllen muß, welche Lizenzen es gibt und wie man diese am besten bekommt. Von der Ausbildung im Verein, über Verkehrsfliegerschulen bis zum neuen Studiengang Verkehrspilot werden alle Ausbildungswege vorgestellt, einschließlich einer Ausbildung im Ausland. 

Detailliert wird auch die finanzielle Seite behandelt, von den Ausbildungskosten, über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten bis zu den Verdienstaussichten. Dabei werden verschiedene Betrachtungen angestellt für wen die Ausbildung lohnt und es werden Hinweise zum Umgang mit den finanziellen Risiken gegeben. 

Der Leser wird erfahren, wo man als Pilot arbeiten kann, wie man an die entsprechenden Jobs kommt und welche Karrierewege ein Pilot verfolgen kann. Dazu gehört natürlich auch ein umfangreiches Kapitel, das zeigt wie man die gefürchteten Einstellungstests meistert. Weitere Themen sind Beruf und Risiko – auch in Verbindung mit verschiedenen Tätigkeitsbereichen, Fliegen bei der Bundeswehr, Auslandsjobs und die voraussichtliche Entwicklung des Pilotenberufes in den nächsten Jahrzehnten.

Ein umfangreicher Anhang geht detailliert auf alle Voraussetzungen für die neuen europäischen Lizenzen ein.

Der Arbeitskreis "Qualification and Training" der Vereinigung Cockpit gibt in einem Vorwort ergänzende Hinweise aus der Sicht des engagierten Berufsverbandes.