Die Hurricanesaison, die normalerweise Ende September zu
Ende geht, war dieses Jahr ungewöhnlich lang und reichte bis weit in den
Oktober. Daher kommt derzeit oft die Frage, wie sich "Wilma & Co" in St.
Augustine ausgewirkt haben.
Die Region um Jacksonville, zu der auch St. Augustine gehört, gilt als
hurricanefrei. Dies hängt mit dem Küstenverlauf im Nordosten Floridas und
den Druckverhältnissen über dem Atlantik zusammen. Die Region wirbt im
Rahmen ihrer Ansiedlungspolitik massiv mit diesem Vorteil und direkte
Hurricaneschäden gab es in der Vergangenheit nicht.
Mitunter gibt es indirekte Auswirkungen durch landesweite Stromausfälle,
wie 2004. Auch muß man berücksichtigen, dass ein Hurricane im Umkreis von
mehreren 100 km für schlechtes Wetter sorgt. D.h. ein Hurricane, der über
die Golfküste zieht, bewirkt meist auch in St. Augustine starke Regenfälle
und höhere Windgeschwindigkeiten. Man muß daher in der primären
Hurricanesaison von Ende August bis Ende September immer damit rechnen, dass
man zwischendurch zwei bis drei Tage hintereinander nicht fliegen kann..