Florida Aviation Career Training

German Office - Dr.-Ing. Klaus-J. Schwahn (ATPL/ CFI)

Flugschule: 

zugelassen nach FAR Part 141+ 135
Zulassung der TSA und Immigration zur Ausbildung ausländischer Flugchüler 
Lehrmaterial: autorisierter Jeppesen Dealer
Flugtickets/ Mietwagen: Agentur der FTI

 

Pauschalangebote

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Ausbildungskosten und Pauschalangebote

In den USA gelten andere Wettbewerbsregeln als in Deutschland und für den Fluganfänger ist kaum etwas so schwer zu durchschauen, wie die Angebote der Flugschulen.

Als etablierte Flugschule leben wir von einer wachsenden Zahl zufriedener Stammkunden, die wir möglichst umfassend und auf einer freundschaftlichen Basis betreuen möchten. Wir freuen uns über jeden Schüler, der später einmal wiederkommt, um ein Flugzeug zu chartern oder eine weitergehende Ausbildung zu machen.

Dies können wir nicht, indem wir Sie z.B. mit einem "PPL für 2.500 USD in drei Wochen" in die USA locken, wie es manche Anzeigen versprechen. Denn Sie würden schnell feststellen, daß eine fundierte Ausbildung länger dauert und dieser traumhafte Preis tatsächlich nur ein Traum ist.

Wir haben uns daher bereits vor vielen Jahren dazu entschieden, keine Pauschalpreise für Ausbildungspakete anzubieten. Da wir immer wieder danach gefragt werden, möchten wir dies auch begründen:

Bei einem Flugzeug entstehen für jede Flugstunde genau definierte Kosten, u.a. z.B. für Treibstoff, Wartung und Rücklagen für laufzeitbegrenzte Bauteile. Man kann also nicht einem Schüler, der etwas länger braucht sagen, er solle einfach kostenlos ein weniger länger üben, wie man es vielleicht auf dem Sportplatz könnte.

Um als Flugschule mit Pauschalangeboten wirtschaftlich arbeiten zu können, hat man nur zwei Möglichkeiten:

bulletMan kalkuliert Kostenreserven ein. Dann müssen diejenigen, die schnell lernen für alle mitbezahlen, die länger brauchen.

oder

bulletMan kürzt bei Schülern, die länger brauchen, Ausbildungsabschnitte, die weniger prüfungsrelevant sind.

Nehmen wir ein Beispiel, das in der Praxis häufiger vorkommt:

Ein Flugschüler hat anfangs Probleme mit den Landungen und braucht 5 Stunden mehr als der Durchschnitt bis zu seinem ersten solo. Nun könnte man sagen, 30 % der Schüler haben dieses Problem, verteilt die Kosten und schlägt bei jedem 1,5 Stunden drauf. Dies wäre noch die beste Lösung, wird aber selten gemacht, da der Preis dann "wettbewerbsungünstig" teurer wird.

Die andere Variante ist dann die 5 Stunden bei anderen Ausbildungsteilen, die weniger prüfungsrelevant sind, wieder einzusparen. U.a. z.B. bei den zeitintensiven Überlandflügen.

bullet

Der Prüfer wird es nicht merken, da der Checkflug über vertrautem Terrain stattfindet.

bullet

Der Schüler wird es nicht merken, da er spätere Schwächen auf die eigene mangelhafte Erfahrung zurückführen wird.

Diese Vorgehensweise geht jedoch eindeutig auf Kosten der Sicherheit. Denn merken wird man es in der Unfallstatistik, denn diese wird durch wetterbedingte Zwischenfälle bei Überlandflügen angeführt, z.B. auch weil der Umgang mit diesen Situationen nicht ausreichend geübt wurde.

Es gibt nun einmal Überflieger, die einen PPL in 3 Wochen mit 35 Stunden beenden und es gibt Schüler, die brauchen 6 Wochen und 60 Stunden. Es gibt Schüler, die verkraften 3 Trainingsflüge pro Tag und es gibt Schüler, die kommen schneller voran, wenn Sie nur einen Flug machen und sich den Rest des Tages theoretisch mit den erlernten Zusammenhängen beschäftigen.

Die Mehrzahl liegt irgendwo dazwischen, und dabei wollen wir es auch belassen.

Wer fliegen lernen möchte, muß wissen, daß Fliegen seinen Preis hat, auch wenn dieser in den USA bei ca. 40 % der deutschen Kosten liegt. Die niedrigeren Kosten hängen damit zusammen, daß die Preise für gute Gebrauchtflugzeuge und Ersatzteile wegen des größeren Marktes erheblich niedriger sind und die Treibstoffpreise bei einem Viertel der Deutschen liegen. Ein weiterer Faktor sind die Lohnkosten, die sich in der amerikanischen General Aviation auf einem sehr niedrigen Niveau befinden. Dennoch sind auch in den USA die Betriebskosten eines Flugzeuges recht klar nachvollziehbar und gleiche Leistung hat auch dort überall in etwa den gleichen Preis.

Neben den Ausbildungskosten sind auch Folgekosten für den Lizenzerhalt zu berücksichtigen. Der US-PPL ist zwar lebenslang gültig und man kann ihn auch mal zwischendurch einige Jahre ruhen lassen. Wer jedoch sein Ausbildungsniveau erhalten oder verbessern will, sollte sich schon 40 bis 50 Flugstunden im Jahr gönnen.

Unten können Sie die einzelnen Ausbildungen anklicken, um mehr über die Kosten zu erfahren. Diese wurden auf der Basis gesetzlicher Anforderungen zusammengestellt. In Abhängigkeit von Lebensalter und individueller Erfahrung und Begabung sollten Sie eine Reserve zwischen 10 und 20 % einplanen. Wenn es dann doch billiger wird - umso besser.

Wenn Sie weitere Fragen zu den Kosten haben, beraten wir Sie gerne.